The Future Is Not Unwritten

Ein smarter Film der sich der Entwicklung des Menschen in Bezug auf künstliche Intelligenz und Transhumanismus nähert.

Einführung

The Future is not Unwritten ist ein smarter Film über künstliche Intelligenz und Transhumanismus. Es funktioniert als eine Erzählung mit offenem Ende, welche sich mit Hilfe von Machine-Learning endlos weiterentwickelt. Die künstliche Intellligenz übernimmt dabei den Schnitt des Films und baut ihn so immer wieder neu auf. Als kontinuierlicher Protagonist fungiert ein weiblicher Avatar, der sich mit Fragen zur Zukunft der Menschheit und des menschlichen Daseins an das Publikum wendet.

Ansatz

Die Einflussnahme von Technologie auf den Menschen wird in den kommenden Jahrzehnten zu großen Veränderungen führen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der menschlichen Fähigkeiten durch technologische Errungenschaften führt zu etwas, das man als „erweitertes“ Wesen bezeichnen könnte. Eine neue Ära, in der Mensch und Maschine zusammenwachsen, kündigt sich als Epoche des Transhumanismus an.

Die Zuschauer*innen werden durch einen unendlichen Kreislauf von fünf inhaltlichen Inseln geführt. Jede Insel besteht dabei aus menschlichen Erzählungen und künstlicher Interpretation, welche sich immer mehr verflechten und gegenseitig bedingen. Ein Prozess der Transformation – vom menschlichen und künstlichen hin zu einem Hybriden – beginnt. Der Film stellt eine Utopie dieser Vorstellung dar.

Outcome

Die Raum-in-Raum-Installation verbindet das Digitale des unendlichen Films, mit dem Natürlichem. In einem halbtransparenten Raum treten die Besucher*innen auf einen haptischen und duftenden Untergrund. Das Neue, das Fremde begegnet einem nicht in einem sterilen Raum, sondern in Anlehnung an den Wald.